Ich weiß noch genau, wie ich das erste Mal über Freunde zum Kunsthaus Tacheles gekommen bin. Das teilweise verwitterte und stark renovierungsbedürftige Haus macht von außen einen eher fragwürdigen Eindruck,doch das Kunsthaus kann von sich überzeugen. Ein Kino (High End 54), zahlreiche Kunstausstellungen, das Café (& Club) Zapata und das Studio 54 mit dem gemeinsamen Beach-Außenbereich sind gerade im Sommer eine anziehende Attraktion für Touristen und Berliner. Zur WM 2010 können hier die Spiele (vielleicht ein letztes Mal) auf Leinwänden und Fernsehern mit Leuten aus allen Teilen der Welt miterlebt werden. Anschließend gibt es hier (wie im Sommer fast täglich) live-Konzerte eher unbekannter Künstler, was aber nichts über die Qualität und aufkommende Stimmung aussagt. Die Genres gehen von Rock über Pop bis Hip Hop. Auch House, Electro und Techno werden hier gespielt. Wer mag kann Tischtennis, Boule oder irgendeinen Ballsport ausüben. Des Weiteren kann man auch eine der zahlreichen Kunstausstellungen in den 30 Atelliers besichtigen. In der sommerlich angenehmen und offenen Atmosphäre finden sich leicht Mitspieler sowie Gesprächspartner, neue Bekanntschaften und Freunde. Die Möglichkeiten im Kunsthaus Tacheles bieten jedem Geschmack etwas, der nicht unbedingt schick ausgehen will. Ist dies der Fall, ist doese Location im Juli definitiv ein ausgeh-Tipp!
Um so erschrockener war ich über die Nachricht, die ich in der U-Bahn gelesen habe:
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